Auch wenn die Zeit unschöner Brillen längst der Vergangenheit angehört, empfinden viele Patienten diese Form der Sehhilfe als störend oder einfach nur unpassend.

 

Wer dann zudem noch mit einer Kontaktlinsen-Unverträglichkeit zu kämpfen hat oder die kleinen unsichtbaren Schälchen aus beruflichen Gründen nicht zum Einsatz kommen können, bleibt oftmals nur noch der Weg den Sehfehler operativ korrigieren zu lassen. Eine PRK (Photo Refraktive Keratektomie) Laserbehandlung bietet hierbei die Möglichkeit Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit und sogar eine Verkrümmung der Hornhaut operativ zu beheben. Mit Ausnahme der Fehlsichtigkeit ist die Voraussetzung für einen solchen Eingriff die Gesundheit des Auges. Desweiteren sollte bei kurzsichtigen Patienten der Wert nicht unter -6 Dioptrien, und bei weitsichtigen Patienten nicht über +3 Dioptrien liegen.

Nach einem ausführlichen Beratungsgespräch durch den behandelnden Arzt wird das Auge mit Augentropfen betäubt. Zusätzlich wird auf Wunsch des Patienten ein leichtes Beruhigunsmittel verabreicht.
Anschließend entfernt der Arzt die obere Schicht der Hornhaut und "schleift" eine dünne Schicht mit Hilfe des Lasers ab. Als Verband wird eine transparente Kontaktlinse aufgelegt. Ein klarer Vorteil der PRK Laserbehandlung ist, dass nacheinander gleich beide Augen während einer Sitzung operiert werden können.

 

In den ersten Tagen nach dem Eingriff können unter anderem Schmerzen, Brennen oder Tränenfluss auftreten. Ebenfalls ist mit wechselnder Sehkraft, verstärkt auch bei Dämmerlicht, zu rechnen.

Dennoch hat sich die Photo Refraktive Keratektomie als echte Alternative zur Brille oder Kontaktlinse etabliert. Gerade für Sport-aktive Patienten eröffnet sich nun die Möglichkeit nach einem relativ kurzem Behandlungszeitraum ein Leben ohne lästige Sehhilfe genießen zu können.

 

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